WEINLICH STEUERUNGEN

Demonstrationsmotoren zur Leistungsprüfung auf Rollwagen RWB

Die Motoren sind vollständig ausgerüstet und startbereit. Beim Heranrollen an den Motorleistungsprüfstand schiebt sich die Gelenkwellenhälfte des Motors in diejenige des Prüfstands. Hiermit sind Motor und Prüfstand miteinander gekuppelt. Die Verbindung von Motor und Prüfstand muss nur mit einer oder zwei Schrauben gesichert werden.

Die Motoren sind auf Rollwagen RWB (Rollwagenbaukasten) aufgebaut. Ein Rollwagen RWB hat einen tiefliegenden Grundrahmen, von dem aus lediglich einzelne Stützen zu den Befestigungspunkten am Motor führen. Dieses Prinzip ermöglicht bestmöglichen Zugang zu allen Motorteilen. Trotzdem ist der Rollwagen aufgrund seiner soliden und bewährten Konstruktion den bei der Leistungsprüfung auftretenden Kräften dauerhaft gewachsen.

Dank hochwertiger Lenkrollen mit Elastikbereifung sind auf Rollwagen RWB aufgebaute Motoren mühelos zu bewegen. Die dem jeweiligen Motor angepasste soweit möglich der Lagerung im Fahrzeug entsprechende schwingungsdämpfende Motorlagerung und die Elastikbereifung der Rollen sorgen dafür, dass vom Motor wie auch von unseren Motorleistungsprüfständen praktisch keine Vibration in Gebäude eingeleitet wird.

Dies und die Tatsache, dass der Motorkühlkreislauf über luftgekühlte Wärmetauscher gekühlt wird und deshalb kein Kühlwasser benötigt, ermöglichen den Betrieb und die Leistungsprüfung an jeder beliebigen Stelle, von der das Abgas abgeleitet werden kann.

Die Motoren werden von einem Bedienpult mit seitlich befestigtem Stellhebel aus gestartet, gesteuert und ausgeschaltet. Das Bedienpult enthält Kontrollinstrumente in Fahrzeugausführung zur Überwachung von Kühlwassertemperatur, Öldruck, Öltemperatur, Ladestrom und, wenn der Motor mit seinem Getriebe ausgerüstet ist, der Motordrehzahl.

Bei Motoren mit elektronischen Motorsteuergeräten bauen wir diese gut sichtbar und zugänglich auf. Der Motorkabelbaum lässt sich einfach vom Motorsteuergerät trennen, um Analysegeräte zwischenschalten zu können. Auf Wunsch kann eine Fehlerschalttafel mit in der Regel mehr als 30 Einzelfehlern in die Steuerungsausrüstung des Motors eingefügt werden. (Hierzu gibt es ausführliche Unterlagen.)

Die Abgasanlage besteht aus allen Teilen des jeweiligen Fahrzeugabgasstrangs und weist auch dessen Länge auf. Für Abgasuntersuchungen bauen wir vor dem Katalysator einen zusätzlichen Messanschluß ein.

Die Motoren sind zur gravimetrischen Bestimmung des spezifischen Treibstoffverbrauchs vorbereitet. Der Treibstofftank lässt sich hierzu problemlos aus seiner Halterung herausnehmen und auf eine speziell dafür vorbereitete Präzisionswaage stellen.

Zum Lieferumfang der Demonstrationsmotoren gehört ein detaillierter Stromlaufplan einschließlich der Darstellung von Starteinrichtung, Messinstrumenten und gegebenenfalls der Fehlerschalttafel. Die Farben der einzelnen Leitungen sind angegeben.

Um größtmögliche Betriebs- und Unfallsicherheit zu gewährleisten, verwenden wir, wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, nur fabrikneue Motoren. Rotierende Teile werden, soweit die Anschaulichkeit nicht beeinträchtigt wird, abgedeckt. Ein Warnschild weist auf die Gefahr durch nicht abgedeckte rotierende Teile hin.

Für den Fall des Abblasens des Überdruckventils im Kühlkreislauf werden, wenn erforderlich, Schutzvorrichtungen gegen Verbrühung vorgesehen.

Auch beim Aufbau gebrauchter, in der Regel von Kunden angelieferter Motoren, ersetzen wir für die Unfallsicherheit wichtige Teile.

Der zum Aufbau des Demonstrationsmotors benutzte Rollwagen ist ein wiederverwendbares Baukastensystem. Wenn der Demonstrationsmotor selbst nicht mehr verwendet werden kann, können dennoch die Einzelteile des Rollwagenbaukastens erneut zur Halterung eines beliebigen anderen Motors eingerichtet werden.

Alle angebotenen Motoren können auch als reine Leerlaufmotoren aufgebaut und später für die Leistungsprüfung nachgerüstet werden.

Beispiel